Montag, 24. Januar 2011

Katzen tüddeln

Es ist ganz schön anstrengend, 11 Katzen alleine zu betüddeln, habe ich am Wochenende festgestellt. Nicht das Füttern und die Katzenklos putzen, sondern allen ausreichend Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, meine ich.

3 Tage alleine, das war jetzt echt ...... mühsam. Und nervig :D
Ich wollte am Samstag rumgammeln und lesen und dachte, ich versuchs einfach mal mit ignorieren, vielleicht habe ich dann mal eine Weile meine Ruhe, ohne irgendwen bekraulen, beplappern oder knutschen zu müssen. Was natürlich so-fort als vorsätzliche Vernachlässigung vom Katzenvolk, vor allem von den fünf Extrem-Aufmerksamkeits-Junkies interpretiert wurde. 
Anton guckte als wenn er gleich vor Kummer sterben würde und setzte seinen herzerweichendsten "niemand liebt mich"-Blick auf. Franzi blökte erst stinksauer und legte sich dann demonstrativ leidend mitten in den Raum und spielte theatralisch den sterbenden Schwan. Luzie turnte pausenlos auf mir rum und versuchte die Knöpfe meiner Strickjacke zu töten, Sophie lies ihre Wut an meinem Buch aus und Emma setzte ins Zimmer von meinem Mann und krähte dort rum, dass ihr Papa sofort nach Hause kommen müsse. Dazu noch die Drillinge, die mit Klingelbällen, Piepvögeln und Quietschmäusen stundenlang Krawall machten und Lottchen, die wie üblich ohne Punkt und Komma vor sich hin babbelte.


Ich weiss jetzt mal wieder z.B. Dorle sehr zu schätzen. Die muss nicht dauernd im Mittelpunkt stehen oder Action haben, sondern legt sich einfach auf die Ofenbank und pennt. Und Linda, die wirklich ein Geduldsesel ist und sich um jeden schreienden, randalierenden oder schmusebedürftigen Katzenfratz kümmert. Und natürlich meinen Mann, dem ich jetzt gleich den aaaarmen, seiner Meinung nach völlig unterkümmerten und motzenden Franzi auf den Schreibtisch setzen werde :D

Kommentare:

  1. Selber schuld wenn du sie so verziehst, gelle?

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  2. Tja. Was soll ich sagen, da hast du natürlich recht. Ich kann aber nicht anders :D

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